Auguste-Viktoria-Klinik :: Orthopädisches Krankenhaus Bad Oeynhausen


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Auguste Viktoria Klinik erweitert OP-Bereich

21.12.2007 | AVK News

In der Orthopädie gewinnen chirurgische Behandlungsverfahren an Bedeutung – ein Umstand, auf den die Auguste-Viktoria-Klinik Bad Oeynhausen mit einer Erweiterung der OP-Landschaft reagierte. In dieser Woche konnte der Bau des neuen Operationssaals abgeschlossen werden.

Der neu entstandene Operationssaal, der dritte der AVK, verfügt über eine Fläche von 44,85 Quadratmetern, die Gesamtnutzfläche beträgt 185 Quadratmeter. Er befindet sich in einem neuen Baukörper, der im ersten Obergeschoss über der Physikalischen Therapie entstand und so eine Erweiterung der bestehenden OP-Abteilung in nördlicher Richtung darstellt.

Ausgestattet wurde der Saal zukunftsorientiert und nach modernsten medizintechnischen Aspekten: „So verfügt der Saal über 2 TFT-Bildschirme, einen digitalen Röntgenschaukasten mit spezieller Größe für Wirbelsäulenaufnahmen und ist für so genannte digitale Operationen mit einem komplexen Datenvernetzungssystem vorbereitet“, berichtete der Geschäftsführer der Auguste-Viktoria-Klinik, Reinhard Meyer. Auch OP-Tischsystem, Deckenversorgungseinheit sowie die automatisierten Schiebetüren entsprechen dem Stand der Technik. Ein Bodenbelag, der Bakterienwachstum eindämmt und eine hochmoderne Lüftungsdecke zur Verhinderung postoperativer Infektionen erfüllen natürlich auch modernste hygienische Anforderungen. Für die Abläufe im OP ist außerdem die direkte Anbindung an die Zentralsterilisation, die über zwei Aufzüge erfolgt, wichtig.

Der abgeschlossenen OP-Erweiterung folgen nun noch Umbau von Personalumkleide und Aufenthaltsraum, in einem letzten Schritt werden dann Patienteneinleitung und Aufwachraum umgebaut. Der Chefarzt der Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie, Dr. Michael Vahldiek, berichtete, dass es möglich war, die Baumassnahme im laufenden Betrieb umzusetzen. Dabei betonte er, dass sich alle Mitarbeiter in besonderem Maße eingesetzt haben, zumal diese Umbauphase mit erheblichen Belastungen verbunden war.

Die Gesamtkosten des Umbaus betragen rund 2,4 Millionen Euro. Hiervon übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen nach Bewilligungsbescheid vom Dezember 2005 knapp 2,2 Millionen Euro, die Auguste-Viktoria-Klinik leistet einen Eigenanteil von knapp 215.000 €.


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